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Ein Rätsel um Leben und Tod! - Nur für starke Nerven!
1. Zürich und Rapperswil waren im Mittelalter miteinander verfeindet. Nun wollte ein Spion aus Zürich in Rapperswil eindringen und die Stadt auskundschaften. Dazu musste er aber den Wachen am Stadttor die richtige Parole nennen, damit er von dem Wächter beim Stadttor durchgelassen wurde, um so in die Stadt zu gelangen. Leider kannte der Spion aber das richtige Passwort nicht. Also legte er sich nahe beim Stadttor hinter einem Busch auf die Lauer und wartete. Er hoffte so, das Passwort erlauschen zu können.
2. Nicht lange dauerte es, da kommt ein Händler mit seinem Esel des Weges und verlangt Einlass. Der Wächter ruft dem Händler zu: "Ich sage 28, was ist deine Antwort darauf?" Der Bauer antwortet:" 14 ist die Zahl", und wird eingelassen.
3. Ein wenig später tanzt eine Schar lustiger Kinder herbei. Der Wächter fragt die Mädchen: "8, was ist eure Antwort?" Das Mädchen Tina ruft lachend:" Vier, du grimmiger Bursche!", und alle werden eingelassen.
4. Am Abend trottet müde ein Pilger aus Einsiedeln daher. Er will in Rapperswil übernachten. "Halt Pilgrim, ich sage 16, was ist deine Antwort?" Der Pilger antwortet leise:"8, segne dich unser Herrgott!" und wird eingelassen.
5. Nun hat unser Spion aus Zürich genug gehört. Er glaubt alles zu wissen und stolziert mit breitem Lächeln vor das Stadttor. Der Wächter verstellt ihm drohend den Weg und sagt:"12, was ist deine Antwort?" "Ich sage 6!", antwortet der Spion und will weiterlaufen. Aber bevor er auch nur einen Schritt machen kann, zieht der Wächter sein Schwert und tötet den Spion.
Tja, der Spion hatte wohl die falsche Zahl genannt! Aber welche wäre denn richtig gewesen?
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