Schule Meilen

Jahresprogramm

Schuljahr 2018/2019
Einleitung
Unsere Schule wächst weiter und wir starten auch dieses Schuljahr mit zweieinhalb 1. Klassen. Wir beziehen zwei Schulzimmer im aufgestockten Haus C, Spezialtrakt der Sekundarschule, und es nehmen vier Lehrpersonen und eine Schulische Heilpädagogin ihre Arbeit bei uns auf. Es ist uns wichtig, dass wir trotz Schulzimmern in sechs verschiedenen Häusern weiterhin eine Schule sind, in der sowohl unter den Schülerinnen und Schülern wie auch den Lehrpersonen die Zusammengehörigkeit gelebt wird. So sind zwei Highlights in Planung: ein Wintersporttag und das alle zwei Jahre stattfindende Schulhausfest. Wir freuen uns auf ein ereignisreiches neues Schuljahr, wo wir nicht nur die ersten Erfahrungen mit dem Lehrplan 21 machen, sondern auch unsere bewährten Traditionen pflegen werden. Im Jahresprogramm setzen wir uns Ziele, die helfen sollen, unsere Schule professionell weiterzuentwickeln, und die Weiterbildungen richten sich nach ihnen. Dabei flossen die Ergebnisse der externen Schulevaluation in die Planung ein. In der Detailplanung haben wir beispielsweise versucht, die Ziele S.M.A.R.T. zu formulieren.

Entwicklungsfeld 1: Interne Arbeitsorganisation / Professionelle Lerngemeinschaften
Eine wachsende Organisation bedingt, diese an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Es gilt, die Schulleitung in einigen Bereichen zu entlasten, damit nicht die gesamte Verantwortung von über 40 Angestellten, 17 Klassen und der pädagogischen Weiterentwicklung bei der Schulleitung liegt. Das Einsetzen einer Spurgruppe bestehend aus der Schulleitung, der Stellvertretung, den drei Stufenkoordinatorinnen, dem Leiter Lernzentrum sowie der Fachleitung Begabungsförderung soll die Entwicklung der Schule gemeinsam planen und die pädagogische Entwicklung mitbegleiten. Die Zusammenarbeit der Mitarbeitenden findet in verschiedenen Gefässen statt (Unterrichtteams, Stufen, Schulkonferenzen, Projekt- und Arbeitsgruppen, Fachgruppen und -schaften) und wird produktiv genutzt. Auch hier macht die Digitalisierung nicht halt und alle wichtigen Dokumente (Bsp. Protokolle und Informationen (Bsp. Mitarbeiter-ABC) werden aktuell gehalten und digital abgelegt. Organisatorisch sind die Stundenpläne dem Lehrplan 21 angepasst und die neuen Fachbezeichnungen sind in den Alltag zu integrieren.

Entwicklungsfeld 2: Schulgemeinschaft und Partizipation
Wir arbeiten weiter an einer guten Schulgemeinschaft. Dies erreichen wir durch die gemeinsame Arbeit an der Grundhaltung auf der Basis der «neuen Autorität», durch unsere Hausordnung, die bei den Schülerinnen und Schülern wie Lehrpersonen präsent ist, durch die Zusammenarbeit mit dem Elternforum und dem Schülerparlament und verschiedenen Anlässen und Aktivitäten. Auch streben wir mit verschiedenen Anlässen eine engere Zusammenarbeit mit dem Verein FEE (Schülerclub, Mittagstisch) an. Es ist uns wichtig, unsere Grundhaltung im Alltag zu leben und die Eltern miteinzubeziehen. Es wurde uns im letzten Schuljahr immer bewusster, wie wichtig es ist, dass die Schule und die Eltern sich über die Werte austauschen und eine möglichst grosse gemeinsame Basis schaffen. Die Projektgruppe Grundhaltung wird sich diesem Thema annehmen.
Das Schülerparlament erhält eine neue Leitung und das Konzept wird insoweit angepasst, dass nur noch eine delegierte Person pro Klasse ins Schülerparlament gewählt wird. Die Anliegen des Schülerparlaments treffen auf offene Ohren, wir nehmen die Kinder und ihre Anliegen ernst und versuchen, ihre Wünsche umzusetzen.
Die Zusammenarbeit mit dem Elternforum wird intensiviert und nicht nur die Eltern unterstützen die Schule bei Anlässen und Aktivitäten, sondern die Schule unterstützt auch die Eltern bei ihren Vorhaben. Die Zusammenarbeit soll partnerschaftlich sein. Wir informieren die Eltern jeweils an den Elternabenden und regelmässig schriftlich über wichtige Belange/Anliegen, Inhalte und Termine der Schule.

Entwicklungsfeld 3: Unterricht und Klassenführung
In der Unterrichtsentwicklung steht der Lehrplan 21 im Zentrum. Die neuen Fächer und Fachbezeichnungen müssen sowohl bei den Schülerinnen und Schüler als auch den Lehrpersonen Fuss fassen und in die Alltagssprache einfliessen. Wir freuen uns auf neue Lehrmittel und Herausforderungen, sind uns aber auch bewusst, dass das Fach «Technisches und Textiles Gestalten» ab der ersten Klasse, das Fach «Medien und Informatik» in der 5. Klasse oder die Anwenderkenntnisse in Medien und Informatik ab dem Kindergarten grosse Neuerungen bedeuten. Die Lehrpersonen werden an ihre neuen Aufgaben schrittweise herangeführt und sammeln erste Erfahrungen. Einen besonderen Fokus in Bezug auf den Lehrplan 21 legen wir auf das Fach «Deutsch» und die «kompetenzorientierte Beurteilung». Das Lernzentrum wirkt unterstützend mit und hilft beim Finden «guter Lernaufgaben». Alle Lehrerinnen und Lehrer bilden sich online und in gezielten Weiterbildungen zu diesen Schwerpunkten weiter.
Die Begabungsförderung wird im Schulhaus nach neuem «Konzept» aufgegleist und das Bewusstsein wird bei den Lehrpersonen gestärkt. Auch wird der Sonderpädagogik Raum gegeben, wo die Förderplanung, die Klassenkonferenzen, die Phonologische Bewusstheit, die Schreibgruppe und die interdisziplinäre Zusammenarbeit optimiert werden.
Die Kindergartenstufe beschäftigt sich speziell mit dem Thema, wie sie der Heterogenität der Kindergartenkinder einerseits im Zusammenhang mit den jüngeren Kindern und andererseits mit der fehlenden Spiel- und Lernzeit nur mit den 1. Kindergartenkindern begegnen könnten. Einen Schwerpunkt haben in diesem Schuljahr die Fächer «Bewegung und Sport» und «Musik», denen mit speziellen Anlässen oder Inputs Rechnung getragen wird.

Projekte und Anlässe
Jedes Jahr wiederkehrende Anlässe ritualisieren unseren Schulalltag. Wir begrüssen anfangs Jahr die neuen Kindergartenkinder und verabschieden Ende Jahr die 6. Klassen. Dazwischen finden diverse Anlässe statt, die gemeinschaftsbildend sind. In diesem Jahr haben wir zwei Sporttage geplant, einen im Winter und einen im Frühling, bei denen die Kinder auf spielerische Art ihren Bewegungsdrang ausleben können. An den Treffen vor den Ferien zeigen verschiedene Klassen, Gruppen oder einzelne Kinder auf freiwilliger Basis Darbietungen. So lernen wir die Stärken und Ideen von Schulmitgliedern kennen. Das Elternforum gestaltet die Lesenacht und die 5.- und 6.-Klasskinder dürfen erstmals ein Alternativprogramm mit einem Improtheater geniessen. In der Weihnachtszeit werden wir unsere Schulhäuser schmücken und am Weihnachtsmarkt singen. Das Elternforum organisiert uns nach unseren Wünschen den Schulsilvester, was stets ein gelungener Jahresabschluss ist.
Auch an anderen – eigenen – Anlässen ist das Elternforum aktiv. Wir danken schon im Voraus für die tollen Apéros an den Elternabenden der 1. und 4. Klassen. Erstmals bietet das Elternforum ein «Kaffee International» an, wo Eltern aus anderen Ländern und Kulturen das Zürcher Schulsystem erklärt wird. Am Besuchstag offeriert das Elternforum den Eltern Kaffee und Gipfeli, was stets sehr geschätzt wird. Und dieses Jahr gibt es wieder ein Schulhausfest, das das Elternforum organisiert. Die Lehrerinnen und Lehrer werden die Eltern bei diesen Projekten unterstützen. Auch das Schülerparlament ist aktiv und plant nebst dem jährlichen Kinonachmittag einen zweiten Anlass. Die Lehrpersonen unterstützen das Schülerparlament bei der Durchführung. Auch für die Lehrpersonen gibt es neben den offiziellen Zusammenarbeitsgefässen Gelegenheit, sich in ungezwungener Form zu treffen und sich persönlich besser kennenzulernen.

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