Schule Meilen

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Veloaktionsmorgen
Velo - Aktionsmorgen 2012 Erfolgreicher Veloaktionsmorgen an der Schule Feldmeilen

SICHERHEIT RUND UMS VELO

Am 9. Mai fand in Feldmeilen der erste Veloaktionsmorgen SICHERHEIT RUND UMS VELO statt. Das Ziel war, Schülerinnen und Schüler auf Sicherheitsaspekte beim Velofahren aufmerksam zu machen und die Geschicklichkeit und Sicherheit auf dem Velo zu verbessern. 140 Schülerinnen und Schüler der 3. – 6. Klassen, deren Lehrerinnen und Lehrer, sechs Spezialisten und viele freiwillige Helferinnen und Helfer nahmen daran teil.

Die Sonne scheint, die Natur blüht auf, der Sommer ist in der Luft - die Velosaison ist wieder voll im Gang. Wie jedes Jahr sind auch zahlreiche kleine und grosse Kinder mit ihren FäGs (fahrzeugähnliche Geräte wie Velo, Scooter, Inline Skates etc.) unterwegs. Es fällt immer wieder auf, dass viele Kinder keinen schützenden Helm tragen, dass die Fahrgeräte teilweise in einem schlechten Zustand sind (z.B. abgefahrene Bremsklötze) oder dass sich die Kinder insbesondere auf dem Velo noch nicht ganz sicher fühlen. Deshalb organisierte das Elternforum Feldmeilen in Zusammenarbeit mit der Primarschule Feldmeilen den Aktionstag SICHERHEIT RUND UMS VELO.

Heute sollte jede Person beim Velofahren einen Helm tragen. Er muss aber richtig angezogen sein, sonst schützt er gar nicht oder nur unzureichend. Es braucht Zeit und Geduld, den Helm richtig anzupassen. Deshalb wurden die Helme bereits am Vortag während des Unterrichts bei allen Schülerinnen und Schülern von fünf geschulten Helferinnen richtig eingestellt.

Veloparcours mit Hindernissen

Die Stimmung auf dem Schulareal Feldmeilen war schon in den frühen Morgenstunden positiv. Spezialisten, unterstützt von Eltern, Hausmeistern und Lehrkräften waren mit den letzten Vorbereitungen beschäftigt. Um 8:10 ging es dann los. Gespannt warteten die Schülerinnen und Schüler auf ihren Velos auf das Startsignal für den Veloparcours, der einen Schwerpunkt des Morgens bildete. Nach einer kurzen Fahrstrecke auf dem Feldgüetliweg durften die Schülerinnen und Schüler auf dem Pausenplatz des Schulhauses Feldmeilen einen anspruchsvollen Hindernisparcours absolvieren. Dieser war unter der fachkundigen Anleitung von Herrn Tamborini, Verkehrsinstruktor des Bezirks Meilen und von einigen einsatzfreudigen Vätern aufgebaut worden. Konzentration, Geschicklichkeit und eine Portion Mut waren bei der Bewältigung der Hindernisse gefragt.

Eindrücklicher Helm-Crash-Test

Ein weiterer Schwerpunkt war der Helm-Crash-Test, der professionell und packend von Frau Grau von der Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu vorgeführt wurde. Dabei wird die Krafteinwirkung gemessen, die auf eine Kopf-Attrappe aus Holz wirkt, wenn mit einem Hammer auf diese Attrappe geschlagen wird. Eindrücklich wurde aufgezeigt, dass sich die Krafteinwirkung auf die Kopf- Attrappe um mehr als die Hälfte verringert, wenn ein korrekt getragener Velohelm in einwandfreiem Zustand auf dem Kopf sitzt. Übersetzt in die Realität bedeutet dies, dass ein Velofahrer ohne Helm bei einem Unfall tödliche Kopfverletzungen erleiden kann, wohingegen er mit Velohelm in der gleichen Unfallsituation lediglich mit einer schweren Gehirnerschütterung davonkommt. Mehr als ein Velohelm ging bei dieser Demonstration zu Bruch, was den Aha-Effekt noch verstärkte.

Erst denken, dann handeln

Ein dritter Schwerpunkt war die Präsentation von Herrn Frey vom Samariterverein Meilen-Herrliberg zum Thema „Verhalten bei einem Unfall“. Den Schülerinnen und Schülern wurde vermittelt, wie sie sich bei einem Unfall richtig verhalten, um sich nicht etwa durch unüberlegtes Handeln selber in Gefahr zu bringen. Anschliessend wurden die wichtigsten Notrufnummern wiederholt. Zum Schluss wurde auf dem Vorplatz eine reale Unfallsituation mit einem „verletzten Kind“ nachgestellt. Die Schülerinnen und Schüler konnten so die Theorie am praktischen Beispiel üben.

Dank der guten Organisation und der Mithilfe aller Beteiligten konnte der straffe Zeitplan problemlos eingehalten werden. Das Elternforum und die Primarschule Feldmeilen zeigen sich zufrieden mit dem Ergebnis und sind überzeugt, mit dieser Aktion einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Sicherheit beim Velofahren geleistet zu haben.

Ein grosser Dank gilt den Lehrkräften und den zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern, ohne deren unermüdlichen Einsatz eine solche Aktion nie zustande gekommen wäre.

 


zurück erstellt am 29.01.2014
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