Schule Meilen

Velo


Wie funktioniert die Bremse beim Velo?

Auf welchem Ritzel und auf welchem Zahnkranz muss die Kette liegen, wenn ich steil bergauf fahre?

Wie ist das Rad befestigt und wie flicke ich einen Schlauch?

Solche und ähnliche Fragen standen seit den Sommerferien im Zentrum.

Die Schülerinnen und Schüler befassten sich mit dem Thema Mechanik, mit Antrieben, mit Kabelzügen und mit der Geometrie des Velos.
Gleich 3 Mittelstufenklassen kamen in die „Velowerkstatt“ und schraubten an den alten Fahrrädern herum.
Warum tun wir das?
Im neuen Lehrplan steht beschrieben, dass Kinder technische Alltagsgeräte bedienen und die Funktionsweise beschreiben können, sowie die Bewegung und das Wirken von Kräften analysieren können.





















Damit die Schülerinnen und Schüler die Funktionseise verstehen ist die praktische Auseinandersetzung wichtig.
Anschliessend wurden Skizzen und Begleittexte verfasst.
Auch geschichtliche und gesellschaftliche Aspekte spielen beim Thema „Velo“ eine grosse Rolle.

Rolle des Lernzentrums
Zusammen mit den Lehrpersonen wurden die einzelnen Themen geplant und vorbereitet. Bereitstellung, Einrichtung und Durchführung der „Velowerkstatt“ lagen beim Lernzentrum.

Immer 6 Kinder arbeiteten an 3 Arbeitsplätzen. Werkzeuge und Ersatzmaterial waren vorhanden, ebenso einige alte Fahrräder.
Zu zweit versuchten die Schülerinnen und Schüler die defekten Teile an den Velos zu erkennen und zu reparieren.
Folgende überfachlichen Kompetenzen waren uns bei dieser Aufgabe wichtig:
• sich an ein unbekanntes Problem heranwagen
• Probleme miteinander diskutieren
• Teile richtig benennen
• sich gezielt um Unterstützung bemühen
• dranbleiben und nach Lösungen suchen
• ausprobieren, welche Werkzeuge wofür eingesetzt werden können

Sprachliche Auseinandersetzungen sind ebenso gefragt, wie handwerkliches Können und ein gewisses Vorstellungsvermögen.
Interessant war, dass auch Kinder, welche im „normalen“ schulischen Kontext eher Mühe bekunden, hier voll punkten konnten. Dies sowohl bei der Konzentrationsfähigkeit (mit Interesse dranbleiben), beim Benennen der Einzelteile (Merkfähigkeit) als auch bei der Formulierung der Probleme (Ausdrucksfähigkeit).


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